Trance


Einleitung

Trance in der Hypnose

Eine hypnotische Trance kann durch verschiedene Wege erreicht werden. Grundlegend wird zwischen direkten und indirekten Verfahren

unterschieden. Die direkte Variante, die meist mit befehlsähnlichen Suggestionen arbeitet, steht im Gegensatz zu der indirekten Variante, die eher einen erlaubenden oder gewährenden Charakter besitzt.

Eine besondere Rolle spielen die Blitzhypnosen, die eine mittlere Trance oftmals innerhalb weniger Sekunden induzieren können.

Beide Verfahrensmuster leiten sehrschnell in eine Trance ein, wobei die Blitzhypnose überwiegend im Showbereich und nur selten im therapeutische Kontext genutzt wird. Generell muss sich der Proband dabei entspannen können, wobei ein Geborgenheitsgefühl ein Muss ist. Oftmals ist Monotonie oder Musik dabei sehr hilfreich.

Auflösung

Jede hypnotische Trance bedarf der Auflösung. Dazu wird mit Hilfe von Suggestionen der ursprüngliche Bewusstseinszustand wieder hergestellt. Die Auflösung geht normalerweise schneller von statten als die Einleitung, sollte dabei aber nie überstürzt vorgenommen oder vernachlässigt werden. Es kann dann unter Umständen zu Kopfschmerzen führen, da dem Organismus nicht die notwendige Zeit für die Normalisierung gelassen wird. In so einem Fall sollte die Trance nochmal kurz eingeleitet und danach wieder komplett aufgelöst werden.

Spontane Auflösung

Wenn von außen Reize auf den Probanden einwirken, die einen Schock bei ihm auslösen, z.B. Feueralarm, wird dieser von selbst aus der Trance erwachen. Bei einer unabsichtlichen bzw. ungewollten Auflösung kann eine Nachbearbeitung durch den Hypnotiseur durchgeführt werden. Dies dient, um leichtere Beschwerden, wie z.B. die erwähnten Kopfschmerzen, vorzubeugen.

 

 

 


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